Potentiale sind nicht eindeutig – die Wahl der Eichung entscheidet, wie einfach die Gleichungen werden. Die Lorenz-Eichung führt direkt zur kovarianten Formulierung und damit zur speziellen Relativität.

Voraussetzungen

Die Schritte

  1. Helmholtz-Zerlegung (Vektorfelder)
    Longitudinale und transversale Anteile eines Vektorfelds.
  2. Coulomb-Eichung (Elektrodynamik)
    : instantanes , transversaler Strom.
  3. Lorenz-Eichung (Elektrodynamik)
    Entkoppelte Wellengleichungen, retardierte Potentiale.
  4. Poincaré-Eichung (Elektrodynamik)
    Potentiale als Linienintegrale über die Felder.
  5. Relativität – Lorentz-Transformation
    Postulate, Boosts, Zeitdilatation, Längenkontraktion.
  6. Minkowski-Raum und Vierervektoren
    Metrik, Vierervektoren, Viererstrom und -potential.

Selbsttest

Hake ab, was du sicher kannst – der Stand bleibt in deinem Browser gespeichert.

  • Ich weiß, warum und unter , unverändert bleiben.
  • Ich kann zeigen, dass die Lorenz-Eichung entkoppelte Wellengleichungen für und liefert.
  • Ich kann erklären, warum das instantane der Coulomb-Eichung die Kausalität nicht verletzt.
  • Ich kann die Lorentz-Transformation für einen Boost in -Richtung aufschreiben und die Invarianz von zeigen.
  • Ich kann die Lorenz-Eichung kovariant als schreiben.

Häufige Fehler

  • Resteichung: Auch nach Wahl der Lorenz-Eichung bleibt Freiheit mit .
  • Wer misst was? Eigenzeit und Ruhelänge gehören zum System, in dem Uhr bzw. Stab ruhen.
  • Metrik-Signatur: durchgehend verwenden, sonst kippen Vorzeichen bei .

Geschafft

Du hast alle Lernpfade durch. Zum Wiederholen eignet sich der Spickzettel in Elektrostatik und die Übersicht in Elektrodynamik - Dynamik und Wellen.